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Die Münchner Stadtverwaltung will gegen Airbnb antreten

 

München will Airbnb und Co. in die Pflicht nehmen

 

Im Kampf gegen die Wohnungsnot in der bayerischen Landeshauptstadt will die Stadtverwaltung Online-Plattformen wie Airbnb ins Visier nehmen. Das Sozialreferat fordere härtere Gesetze, damit auch die Werbung und das Anbieten von zweckentfremdeten Wohnungen als illegal gelten. Angesichts des knappen Wohnraums in München sei es nicht akzeptabel, wenn dringend benötigte Wohnungen als Ferienwohnungen an Touristen vermietet würden, so eine Stellungnahme der Stadtverwaltung.

Außerdem sollten Betreiber von Plattformen und Vermittler gezwungen werden, Angebote auf ihren Seiten zu löschen, wenn es zweckentfremdete Wohnungen seien. Im vergangenen Jahr gab es nach Zahlen des Sozialreferats knapp 1.000 Wohnungen, bei denen es einen begründeten Anfangsverdacht der Zweckentfremdung gab. Davon sprechen die Behörden, wenn Eigentümer ihre Wohnungen länger als acht Wochen an Urlauber vermieten.

Bildcredit: pixabay