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Last-Minute-Buchungen gehen zurück

 

Durch den heißen Sommer im Norden Europas verringert sich die Zahl der Last-Minute-Buchungen bei TUI. Laut Vorstandschef Fritz Joussen hat das mit dem anhaltend schönen Wetter zu Hause zu tun. Allerdings meint er in Bezug auf die Bilanzzahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres, dass die finanziellen Auswirkungen für den Konzern nicht so dramatisch sind. Grund dafür sind die frühen Urlaubsbuchungen vieler Kunden. Die Hotels sind nämlich gut ausgebucht. Außerdem floriert das Geschäft mit den Kreuzfahrten. Joussen glaubt allerdings nicht, dass TUI das Gewinnziel wie schon in den Vorjahren übertreffen werde.

Der Reiseunternehmen-Konkurrent Thomas Cook hat sogar seine Jahresprognose wegen der Hitze in Europa eingeschränkt.

Laut Joussen hat aber TUI 86 Prozent des Sommerangebots verkauft, und um vier Prozent mehr Kunden als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg im Zeitraum vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. Juni 2018 um 6,3 Prozent auf 11,83 Milliarden Euro. Er sagt aber, dass das meiste Geld erst im vierten Quartal verdient wird.

Die recht erfreulichen Zahlen sind laut Aussage Joussens vor allem auf wieder stärkere Buchungen in Marokko, Tunesien, Ägypten und der Türkei zurückzuführen. Kopfzerbrechen bereitet dem Vorstandschef nur der Brexit, weil dadurch weniger Briten in Europa Urlaub machen, und die Zunahme der Flugverspätungen.

Bildcredit: Pixabay