Skip to content. | Skip to navigation

 

Umweltengagement eines Reiseveranstalters

 

Der Reiseveranstalter Thomas Cook, der auch in Österreich Reisebüros betreibt, möchte in den nächsten zwölf Monaten 70 Millionen Einweg-Plastikteile einsparen. Vor allem soll das laut Presseaussendung an den Büro-Standorten des Unternehmens, in den Häusern der eigenen Hotelmarken (wie Aldiana, Casa Cook und SunConnect) und bei der eigenen Fluglinie Condor erfolgen. In erster Linie werden im Rahmen dieser Kampagne Plastikeinwegartikel wie Strohhalme und Rührstäbchen eliminiert.

Die Thomas Cook Gruppe testet derzeit auf Rhodos in einem Pilotprojekt nachhaltige Alternativen zu Kunststoffprodukten. Außerdem wird der Reiseveranstalter in Zukunft mit den britischen Designern Wyatt and Jack zusammenarbeiten, die im kommenden Sommer beschädigte und entsorgte Schlauchboote, Luftmatratzen und Kinderschwimmflügel von Thomas Cook-Gästen in wiederverwendbare Taschen und Urlaubszubehör umwandeln werden.

Friederike Grupp, Nachhaltgkeits-Referentin bei Thomas Cook erklärt dazu: „Wir wissen, dass die Herausforderung groß ist und es in diesem Bereich sehr viel zu tun gibt. Diese Kampagne ist ein Anfang, und wir hoffen, dass wir durch unser Engagement auch andere dazu bewegen können, mit uns zusammenzuarbeiten, um zum nachhaltigen Nutzen unserer Mitarbeiter, der Zielgebiete und natürlich unserer Kunden die Menge an Kunststoff in der Reisebranche radikal zu reduzieren. Passend zu diesem Projekt ist auch eine Kooperation der Nachhaltigkeitsinitiative Futouris, bei der auch Thomas Cook Mitglied ist, mit der Regierung der Balearen zur Reduzierung von Plastikabfällen in Planung.“

Bildcredit: Pixabay