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ÖBB wollen alle 17 Westbahn-Züge kaufen

Die Westbahn wird neue Triebwagengarnituren aus China beziehen.

Die ÖBB-Betreiber wollen von der mehrheitlich privaten Westbahn alle 17 Züge kaufen, berichtet der „Kurier“ am Montag, dem 25. März 2019, online. Seitens der ÖBB heißt es: „Wenn es auf dem Markt die Möglichkeit gibt, weiteres Zugmaterial zu bekommen, dann sehen wir uns das an. Damit können wir ältere Garnituren - wie die auslaufenden 4020er - möglicherweise früher austauschen.“

Die Westbahn wiederum will dem Vernehmen nach bei einem großen chinesischen Bahnhersteller neue Triebwagengarnituren kaufen. In China gibt es zwei große Bahnhersteller, die China South Locomotive & Rolling Stock Corporation (CSR) und die staatliche CNR Corporation.

Ein Westbahnsprecher äußert sich dazu wie folgt: „Da die Westbahn das einzige Bahnunternehmen in Österreich ohne Subventionen mit Steuergeld ist, müssen die Westbahn und ihre Eigentümer jede Opportunität nutzen, die sich bietet, um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens langfristig abzusichern. Eine Opportunität besteht darin, dass die Westbahn (anders als Staatsbahnen) viel rascher Fahrzeuge bestellen und damit geliefert erhalten kann. Zusammen mit dem neu entstandenen Gebrauchtzugmarkt entsteht dadurch eine Chance. Die Westbahn plant daher, mit dem am schnellsten lieferfähigen Qualitäts-Lieferanten auf dem Weltmarkt ein noch weiter verbessertes Zugkonzept für Doppelstockzüge mit 200km/h rasch umzusetzen und gleichzeitig damit dem Bahnverkehr die schnelle Bereitstellung von jungen Gebrauchtzügen zu ermöglichen.“

APA/Red/DK

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