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abta verband Business Travel Lounge mit Workshops

 

Die Austrian Business Travel Association (abta) veranstaltete am 3. Oktober 2018 erstmals einen ganzen Praxistag mit drei Workshops und der Business Travel Lounge am Abend. Im Sinne der Weiterbildung wurden die Mitglieder der Interessensvertretung der österreichischen Firmenreisestellen und Travelmanager zunächst darüber informiert, was unter „Travel Policy“ zu verstehen ist: Dabei geht es vorrangig um das Schaffen von Vertrauen und das Einbinden des Managements. In einem weiteren Arbeitskreis wurde die Themen „Einkauf von Leistungen, Gestaltung von Ausschreibungen“ genau erörtert. Dabei wurden die Vor- und Nachteile verschiedener Modelle der Zusammenarbeit mit einem Business Travel Partner zusammen getragen. Das Thema des letzten Workshops war die „Fürsorgepflicht“: Dabei dreht sich laut Pressemitteilung alles um die Frage: „Wie erreiche ich im Notfall den Mitarbeiter, und wie erreicht er mich (rund um die Uhr)?“ Es besteht nämlich eine Bringschuld des Dienstnehmers. Markus Grasel, der Vizepräsident von abta, sagt dazu: „Sicherheit auf Reisen ist eine sehr komplexe Dienstleistung, die wir hier anbieten wollen.“

Bei der Business Travel Lounge erläuterte die Geschäftsführerin der CIBT VisumCentrale GmbH in Berlin, Marion Michaud, die Probleme bei der Entsendung von Mitarbeitern ins EU- oder EFTA-Ausland. Sie meinte im Sinne der aktualisierten Arbeitnehmerentsenderichtlinie der EU, dass die „A 1-Bescheinigung immer gefragt ist, wenn der Mitarbeiter woanders arbeitet als er gemeldet ist. Dies gilt auch für Intercompany-Tätigkeiten.“ Sie ist keine Verpflichtung, sorgt aber für rechtliche Sicherheit auf beiden Seiten. Die Veranstaltung endete mit einem Vortrag über „Work Life Balance“ des Welser Apothekers Andreas Gruber.

abta ist laut ihrer Homepage „das Forum für professionelles Geschäftsreisemanagement und für Kostensenkung ohne Qualitätsverlust“. Es ist das Geschäftsreisenetzwerk in Österreich. Gegründet wurde es im Mai 1989.

Bildcredit: Pixabay