Skip to content. | Skip to navigation

Flixbus hat Konkurrenten Eurolines gekauft

Der deutsche Fernbusanbieter übernahm die in Frankreich verbreitete Marke Isilines.

Flixbus einigte sich nach eigenen Angaben vom 2. Mai 2019 mit der Transdev-Gruppe auf die Übernahme von Eurolines. Dazu zählt die vor allem in Frankreich verbreiteten Marke Isilines. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit weite Flixbus sein Angebot auf "Schlüsselmärkten" aus, erklärte der Chef der Unternehmensgruppe in Frankreich, Yvan Lefranc-Morin. Eurolines ist in 25 Ländern aktiv - neben Frankreich unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Spanien. Im vergangenen Jahr transportierte die Busgesellschaft rund 2,5 Millionen Menschen. Flixbus kam zuletzt auf 45 Millionen Passagiere in 29 Ländern.

Auch in den USA auf dem Vormarsch

Flixbus bewertet seinen Einstieg in den US-Markt als geglückt. Das Geschäft in Kalifornien laufe "viel besser als erwartet", sagte Gründer Andre Schwämmlein der "Wirtschaftswoche". Aktuell fahren rund 20 Busunternehmen im Auftrag von FlixMobility mehr als 75 Ziele in Kalifornien, Nevada, Utah, Arizona, New Mexico, Texas, Mississippi und Louisiana an.

In diesem Sommer kommen nach Angaben Schwämmleins Stationen an der Ostküste wie New York hinzu. Außerdem sei eine Expansion in den Nordwesten der USA um Seattle und Portland geplant.

"Wir wollen sehr schnell die Nummer zwei in den USA werden, nach Greyhound", sagte Schwämmlein der deutschen "Wirtschaftswoche". Flixbus habe neue Zielgruppen erschlossen: Fast 65 Prozent aller Passagiere in den USA seien vorher noch nie mit dem Fernbus gereist.

(APA/red/TL)

Bildcredit: Flixbus