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Agentur für Passagier-rechte im Dauereinsatz

Das Unternehmen hat 2018 rund 1,2 Millionen Euro an Entschädigung für Reisende erstritten.

Über eine deutliche Steigerung an Beschwerden und Schlichtungsverfahren hat die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien berichtet. Demnach gab es im vergangenen Jahr 61 Prozent mehr Beanstandungen, was einen Rekord bedeute. Insgesamt hat die Agentur rund 1,2 Millionen Euro an Entschädigung für Reisende erstritten.

Die apf setzt sich für Reisende im Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr ein. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren verhilft sie Passagieren kostenlos und provisionsfrei zu ihrem Recht. Die Agentur habe auch 2018 „wieder ihre Durchsetzungsstärke gezeigt“, freute sich Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ).

Mit rund 1,1 Millionen Euro Entschädigung entfiel der größte Anteil auf den Flugbereich, gefolgt vom Bahnverkehr (50.700 Euro) und dem Busverkehr (knapp 2.300 Euro). 81 Prozent der Verfahren wurden positiv abgeschlossen.

Hauptgrund für geführte Verfahren im Flugverkehr war 2018 mit 49,5 Prozent die Annullierung, gefolgt von Verspätung mit 45,6 Prozent und Nichtbeförderung - z.B. durch Flugüberbuchung - mit 4,5 Prozent. Mit 42 Prozent war der Hauptgrund der abgeschlossenen Verfahren im Bahnverkehr die Fahrpreiserstattung, gefolgt von Verspätungsentschädigung (für Ticketkosten) und Entschädigung (für andere Folgekosten) mit 28 Prozent. Auf Platz drei lagen mit elf Prozent Strafzahlungen bzw. Inkassoforderungen.

15.05.2019

APA/Red/DK

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