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Frankreich ist das meistbereiste Land der Welt

 

86,9 Millionen Menschen wollten im vergangenen Jahr die französische Kultur kennenlernen. Das belegen Zahlen der Welttourismusorganisation (UNWTO). Damit liegt Frankreich, wie bereits im Jahr 2016, unangefochten an der Spitze der Top-Destinationen. Der Zuwachs zum Vorjahr betrug 5,1 Prozent. Auf den zweiten Platz aufgerückt ist Spanien mit 81,8 Millionen Besuchern (+ 8,6 Prozent). Die USA rutschten hingegen vom zweiten auf den dritten Platz ab. Nur noch 75,9 Millionen Besucher wollten nach Amerika, das ist ein Minus von 3,8 Prozent.

Danach folgen China (60,7 Millionen Besucher), Italien (58,3 Millionen), Mexiko (39,3 Millionen) und Großbritannien (37,7 Millionen). Den größten Sprung machte die Türkei. Sie kletterte mit 37,6 Millionen Besuchern und einem Zuwachs von 24,1 Prozent vom zehnten auf den achten Platz. Deutschland erreichte trotz eines Zuwachses von 5,2 Prozent auf 37,5 Millionen Besucher nur noch den neunten Platz. Im Vorjahr lag die Bundesrepublik noch auf Platz sieben. Das Schlusslicht der Top-Ten ist in diesem Jahr Thailand, das von 35,4 Millionen Besuchern angesteuert wurde. Das ist ein Zuwachs von 8,6 Prozent.

Betrachtet man die Einnahmen aus dem Tourismus, verschiebt sich das Bild. Hier liegen die USA uneinholbar vorne. 210,7 Milliarden Dollar gaben Reisende in den USA im vergangenen Jahr aus, das waren. Auch in dieser Rangliste liegt Spanien mit 68 Milliarden Dollar auf dem zweiten Platz.

Bildcredit: Fotolia/Belova