Skip to content. | Skip to navigation

Touristen zahlen in Amsterdam künftig mehr

Hauptstadt der Niederlande führt Bettensteuer mit rund drei Euro pro Gast und Nacht ein.

Amsterdam will Übernachtungsgäste künftig stärker zur Kasse bitten und führt neben der Touristenabgabe auch eine Bettensteuer ein. Zusätzlich zu der Touristenabgabe von sieben Prozent der Hotelrechnung werden dann drei Euro pro Nacht und Gast fällig. Das teilte die Stadtverwaltung am 15. Mai mit. Davon verspricht sich die Stadt jährliche Mehreinnahmen von rund 100 Millionen Euro. Diese sollen unter anderem in den Erhalt des historischen Stadtbildes investiert werden. Amsterdam will in den kommenden Jahren 289 Millionen Euro in den Unterhalt der zahllosen Brücken, Grachten sowie Grünanlagen und Straßen investieren.

Die größte Stadt der Niederlande habe bereits die höchste Touristenabgabe im Vergleich zu anderen europäischen Touristenmetropolen – Das beklagte der niederländische Hotel- und Gaststättenverband. Die Steuer dürfe nicht zulasten der Gastfreundschaft gehen, während viele Anbieter von Quartieren über den Unterkunftsvermittler Airbnb die auch für sie fällige Touristenabgabe nicht bezahlten. Niederländische Städte hätten ihre Touristensteuern in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich verdoppelt, erklärte der Verband.

Für 2025 rechnet die niederländische Hauptstadt mit 30 Millionen Gästen. Im vergangenen Jahr kamen um die 25 Touristen auf einen Einwohner.

APA/Red/MH

Bildcredit: Pixabay