Skip to content. | Skip to navigation

 

Walisisches Dorf wird mit längstem Namen zum Tourismusmagneten

 

Wie der Standard in seiner Online-Ausgabe berichtet, zieht ein walisisches Dorf alleine wegen seines Namens Touristenströme an. Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch ist das Wortungetüm, das die Kameralinsen zum Glühen bringt. Nonsens ist der Name nicht. Er bedeutet Marienkirche in der Mulde der weißen Hasel, in der Nähe eines schnellen Strudels und der Kirche St. Tysilio bei der roten Höhle.

Der Name ist bewußt gewählt. Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte man den Tourismus im Sinn. Ab den 1850er Jahren führte eine Eisenbahnlinie durch das damals noch Llanfair Pwllgwyngyll heißende Dorf. Mit dem neuen Wortungetüm wollte man die Aufmerksamkeit der Reisenden erringen und sie in der sonst unscheinbaren Ortschaft zum Aussteigen und Geld ausgeben bewegen. Eine Attraktion, die sich bis heute erhalten hat.

Bildcredit: Wikimedia