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Vor dem Urlaubsantritt sollte man sich über die Straßenbenützungsgebühren im Urlaubsland informieren

 

Straßengebühren in Europa sehr uneinheitlich

 

„Wer mit dem Auto ins europäische Ausland fährt, sollte über die jeweilige Mautregelung Bescheid wissen“, rät ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer. Denn die Straßenbenutzungsgebühren sind in den europäischen Ländern sehr unterschiedlich geregelt.

Ob zum Kleben oder digital: Die Straßenmaut wird in Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien sowie in der Schweiz und der Slowakei per Vignette eingehoben. Vignettenpflichtig sind in der Regel Pkw, Gespanne, Wohnmobile und Motorräder (nur in Tschechien, Rumänien und Bulgarien sind Motorräder ausgenommen). „Beim Kauf einer elektronischen Vignette sollte man unbedingt die korrekte Angabe seines Kennzeichens prüfen“, empfiehlt Tauer. „So vermeidet man nachträgliche, kostenpflichtige Änderungen bzw. sogar eine Strafverfügung.“

Anhand der zurückgelegten Strecke wird die Straßenbenutzungsgebühr in vielen europäischen Ländern berechnet – darunter Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Polen, Portugal, Serbien, Spanien und die Türkei. „Für die Bezahlung sind fixe Mautstellen eingerichtet, die oftmals Kredit- und Bankomatkarten akzeptieren“, weiß Tauer. „Dennoch empfiehlt es sich, ausreichend Kleingeld in der jeweiligen Landeswährung dabei zu haben, falls die Kartenzahlung nicht möglich ist.“

Bildcredit: Adobe Stock/antic