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Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken

 

Das Hochladen der besten Urlaubsfotos in den sozialen Netzwerken wie Facebook ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Allerdings sollte man dabei einige Regeln beachten:

So kann es zu urheberrechtlichen Problemen kommen, wenn man Fotos von Kunstwerken hochlädt, deren Künstler noch leben oder vor weniger als 70 Jahren gestorben sind. Bauwerke auf öffentlichen Plätzen fallen nicht darunter, weil es eine sogenannte Panoramafreiheit gibt (ausgenommen Drohnen-Fotos).

Besonders heikel ist das Ablichten von Personen: Das sollte nie ohne Zustimmung derselben geschehen. Bei Kindern benötigt man außerdem die Einverständniserklärung der Eltern.

Auf jeden Fall ist in Europa das Aufnehmen von Militäranlagen tabu. In Griechenland und Zypern betrifft das auch Flughäfen und Schifffahrtsanlagen, in Russland jegliche technische Anlagen.

Sehr streng sind auch die Fotografier-Vorschriften in muslimischen und arabischen Ländern: Dort sollte man niemals bei Anlagen wie staatlichen Gebäuden, Botschaften, Polizeistationen, Bahnhöfen, Flughäfen, aber auch in Kirchen, Moscheen und Tempeln die Kamera oder das Smartphone zücken. Das technische Gerät wird in diesen Staaten fallweise nicht nur konfisziert, sondern der Tourist muss eventuell mit einer Strafe, möglicherweise sogar mit einer Verhaftung, rechnen.

Bildcredit: Pixabay