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Rhätische Bahn ermöglicht einmaliges Erlebnis

 

Groß und Klein träumt davon, einmal wie Jim Knopf als Lokomotivführer über die Schienen zu gleiten. Im Bernina-Express, einem Schnellzug der zwischen Chur (CH) und Tirano in Italien verkehrt, ist dies nun möglich. Unter Leitung des Fachmanns darf der Reisende jetzt auch selbst das Handrad im Führerstand der Lok betätigen. So bekommt er mit großen Augen und Herzrasen mit, wie die Schmalspurgarnitur auf dieser Gebirgsstrecke über Bernina- und Albula-Pass bis zu 70 Prozent Steigung schafft. Der rote Zug kommt dabei auf 2.253 Meter Seehöhe. Am Schluss erhält der mutige „Hilfslokführer“ von der Rhätischen Bahn ein Erinnerungszertifikat mit Foto. Die anderen Passagiere können inzwischen in Panoramawaggons und bis 23. September auch in einem offenen Aussichtswagen („Cabrio-Waggon“) die einmalige Gebirgslandschaft genießen.

Die Fahrt dauert insgesamt viereinhalb Stunden. Die Strecke gehört seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe. Deren Bau vor über hundert Jahren (Fertigstellung 1910) gilt als einmalige Pionierleistung.

Bildcredit: rhb.ch