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Viele Garküchen bangen um ihre Existenz

 

Bangkoks Streetfood-Verkäufer wehren sich

 

Für Traveller aus aller Welt sind die Straßenküchen eine der Hauptattraktionen, ein Merkmal Bangkoks, das den Charme der Metropole ausmacht. Doch diese sind nun in Gefahr: Durch die Politik der Militärregierung, sie im Sinne von "Ordnung und Hygiene" von den Bürgersteigen zu entfernen, sehen sich viele von ihnen vor dem Aus. Was als sporadischer Protest begann, ist zu einer stadtweiten Bewegung geworden, die von vielen Intellektuellen und Prominenten unterstützt wird. Streetfood ist im kulturellen Leben der Metropole tief verankert, vergangenes Jahr erhielt ein Essensstand sogar einen Michelin-Stern. 

Die Militärregierung rückte nun teilweise von ihrem rigorosen Vorgehen ab – die beliebten Garküchen würden nicht alle aus dem Stadtbild verbannt, beliebte Touristenstraßen seien vom Verbot nicht betroffen. Stattdessen sollen sie hinsichtlich ihrer Hygiene- und Sicherheitsstandards strenger kontrolliert werden. Viele Fußwege in anderen Gegenden sollen zwar von den Essensständen, Stühlen und Tischen befreit werden, betroffene Stände könnten aber in die Nähe von Märkten umziehen. Die Standbetreiber rechnen mit strengen Auflagen, Drangsalierungen und Strafen.

 

Bildcredit: Pixabay