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Wizz Air will sich gegen Strafe in Italien wehren

Billigairline hält neue Handgepäcksgebühr für "gesetzeskonform".

Der Streit um eine neue Gepäck-Regel geht in die nächste Runde. Die ungarische Wizz Air will sich vor Gericht gegen eine Millionenstrafe des italienischen Kartellamts wehren. Die Fluggesellschaft sei mit der Entscheidung "nicht einverstanden" und werde rechtliche Schritte dagegen einleiten, teilte die Fluggesellschaft am Samstag, dem 23.Februar 2019, mit.

Die Airline hält sein neues Preismodell für "transparent und gesetzeskonform". Es garantiert demnach, dass jeder Passagier ein Gepäckstück kostenlos mit an Bord nehmen kann - und zugleich alle Passagiere schneller einsteigen können. Wizz Air und der irische Billigflieger Ryanair transportieren seit dem Herbst kostenlos nur noch ein kleines Handgepäckstück, das unter den Sitz passt, wie Handtaschen, Laptoptaschen oder kleine Rucksäcke. Für ein größeres Gepäckstück müssen Passagiere einen Aufpreis zwischen fünf und 25 Euro zahlen. Das italienische Kartellamt hatte dies im November 2018 untersagt. Mehr für einen "wichtigen Teil des Beförderungsvertrags" zu verlangen, sei hinsichtlich der tatsächlichen Ticketkosten "irreführend" und erschwere den Preisvergleich, erklärten die Wettbewerbshüter zur Begründung.

Beide Airlines kündigten jedoch an, an der Praxis festzuhalten. Daraufhin hatte die Behörde am Donnerstag, dem 21. Februar eine Strafzahlung von einer Million Euro gegen Wizz Air und drei Millionen Euro gegen Ryanair verhängt. Auch Verbraucherschützer protestieren gegen die neue Preispolitik der Billigflieger.

APA/red

Bildcredit: Pixabay