Skip to content. | Skip to navigation

 

Bei Billigfluglinie rumort es weiter

 

Am 28. September 2018 soll laut einer heutigen Pressemitteilung nochmals bei Ryan-Air gestreikt werden. An diesem Tag wollen die Flugbegleiter des irischen Luftfahrtunternehmens in den Ländern Belgien, Portugal, Spanien, Italien und den Niederlanden die Arbeit niederlegen, um Lohnforderungen durchzusetzen. Dadurch kann es auch in Österreich zu Flugverspätungen und –ausfällen kommen. Bei Ryan-Air sorgten erst am Mittwoch, den 12. September, die für bessere Arbeitsbedingungen kämpfenden Piloten und Stewardessen in Deutschland für einen Ausfall von mehr als 150 Flügen. Davon waren auch Flüge von Laudamotion betroffen.

Laut Fluggastrechtexpertin Laura Kauczinski von AirHelp stehen dem Reisenden für gestrichene Flüge bis zu 600 Euro zu, wenn sie weniger als vierzehn Tage vor dem Abflugtermin von dem Ausfall in Kenntnis gesetzt werden. Laut einer Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofs gilt dies auch für unangekündigte Streiks. Kauczinski sagt weiters, dass „bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer betroffenen Flugstrecke von über 1.500 Kilometern die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen und ihnen die Möglichkeit bieten muss, zwei Telefonate zu führen oder zwei Telefaxe oder E-Mails zu versenden. Bei Bedarf müssen die Airlines eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“

Das 2013 von Henrik Zillmer, Nicolas Michaelsen und Greg Roodt Start-Up-Unternehmen AirHelp hat Mitarbeiter aus über 20 Ländern. Es werden 15 verschiedene Sprachen gesprochen, sodass dem Passagier optimal zu seinen Rechten verholfen werden kann.

Bildcredit: stuttgart-airport.com