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SAS Pilotenstreik geht weiter

Seit Freitag wurden bereits 3.306 Flüge der skandinavischen Fluggesellschaft abgesagt.

Urlauber und Geschäftsreisende in Skandinavien müssen wegen des Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft SAS weiter mit erheblichen Problemen im Flugverkehr rechnen. Für Mittwoch wurden 504 weitere Flüge in ganz Skandinavien gestrichen, wie die Airline am Dienstag mitteilte. Davon betroffen seien insgesamt rund 47.000 Fluggäste.

Damit steigt die Zahl der seit vergangenem Freitag gestrichenen Flüge auf 3.306. SAS bedauere die Probleme für ihre Kunden sehr und versuche, den Konflikt mit den Pilotengewerkschaften schnellstmöglich zu lösen, erklärte SAS-Chef Rickard Gustafson. Die Gewerkschaften hätten aber noch keine Bereitschaft gezeigt, nach dem Scheitern der Gespräche an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Die Schlichtungsgespräche mit den Pilotengewerkschaften, die rund 1.500 Piloten in Norwegen, Schweden und Dänemark vertreten, waren am Freitag, dem 26. April 2019, ohne Einigung abgebrochen worden. Daraufhin legten die Piloten ihre Arbeit nieder. Sie fordern 13 Prozent mehr Lohn und eine bessere Planbarkeit ihrer Arbeitszeiten. SAS führt an, dass die Forderungen erhebliche Kostensteigerungen für die Fluglinie nach sich ziehen. Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und damit die Arbeitsplatzsicherung aller SAS-Mitarbeiter wäre damit gefährdet.

30.04.2019        

APA/Red/DK

Bildcredit: Pixabay