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Neue Sicherheitsvorschriften beim Fliegen

 

Für Flüge nach Großbritannien, Australien, Neuseeland und in die USA muss der Fluggast seit 30. Juni 2018 beim Handgepäck besonders auf mitgeführte Pulver und Puder achten. Denn nach einem Anschlagsversuch mit einer selbst gebastelten Pulver-Bombe auf ein Flugzeug der Etihad Airlines in Australien wurden die Sicherheitskontrollen diesbezüglich verschärft.

So werden laut US-Verkehrssicherheitsbehörde (TSA) schon pulverartige Substanzen mit einem Gewicht von über zwölf Unzen (340 Milliliter) bei der Einreise genauer untersucht. Wenn die Substanz nicht in der Originalverpackung vorliegt, und sie nicht eindeutig zuordenbar ist, wird sie vernichtet. So kann es passieren, dass beispielsweise ein harmloses Babypuder oder eine Proteinmischung nicht als solches erkannt wird. Daher raten vor allem US-Fluggesellschaften wie American Airlines alle Pulver und Puder mit dem Gepäck einzuchecken.

Bei Flügen nach Australien sind organische Pulver wie Kaffeepulver, Gewürze und Zucker  von der Beschränkung ausgenommen. Dort gelten die Maßnahmen nur für anorganische Substanzen wie Sand, Salze oder Reinigungsmittel. Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde hat unter https://www.tsa.gov/travel/security-screening/whatcaninring/all eine Liste der Produkte zusammengestellt, die man bei der Einreise in die USA nicht im Handgepäck haben sollte.

 

Bildcredit: Pixabay