Skip to content. | Skip to navigation

Gepäckverladung am Flughafen Leipzig/Halle

 

Künstliche Intelligenz soll Gepäcklogistik revolutionieren

 

Der IT-Anbieter Sita lässt mit einer Ankündigung die Luftfahrtbranche aufhorchen. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) soll das Gepäckmanagement im nächsten Jahrzehnt komplett revolutionieren. Sita verspricht, dass die Anzahl an verlorenen Gepäckstücken mit der neuen Technologie drastisch reduziert werden kann.

Das sei auch nötig. Laut einem Bericht des IT-Unternehmens werden jährlich weltweit etwa 4,5 Milliarden Gepäckstücke abgefertigt. Diese Zahl wird sich in den kommenden 20 Jahren durch eine massive Steigerung des Passagieraufkommens verdoppeln. Verspätetes oder verlorenes Gepäck verursacht derzeit pro Jahr Kosten von rund 2,1 Milliarden US-Dollar.

Die Airlines arbeiten daran diese Summe weiter zu reduzieren. Sita möchte den Fluggesellschaften mit technologischen Lösungen zur Seite stehen. Flughäfen und Fluggesellschaften könnten mithilfe von künstlicher Intelligenz in ihrem Betriebsablauf erkennen, welche Gepäckrouten am meisten belastet sind und welche Faktoren die meisten Störungen verursachen, berichtet Sita.

Sita-Chef Ilya Gutlin verspricht eine baldige Implementierung entsprechender Lösungen: „Die digitale Transformation des Gepäckmanagements findet bereits statt. Es wird eine Weile dauern, aber künstliche Intelligenz wird ihr Potential für einen serviceorientierteren Gepäckbetrieb entfalten. In Folge wird die Gepäckzustellung zuverlässiger und Flughäfen und Fluggesellschaften können ihren Passagieren maßgeschneiderte Gepäckservices anbieten.“ Langfristig soll die Zustellung des Gepäcks dann komplett autonom erfolgen – ganz ohne menschliches Zutun.

Bildcredit: Flughafen Leipzig/Halle