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Lufthansa sucht neue Übernahmeziele

Die Airlines von Thomas Cook stehen zum Verkauf.

Das Airline-Monopoly an Europas Himmel geht weiter. Derzeit steht die Frage im Raum, wer die gut 100 Maschinen umfassende Flugzeugflotte des britischen Reisekonzerns Thomas Cook kauft. „Die Starken werden stärker und die Schwachen werden schwächer“, sagt Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Der Chef des deutschen AUA-Mutterkonzerns Lufthansa, gibt sich betont selbstbewusst, wenn es um die Zukunft an Europas Himmel geht. Die Luftverkehrsbranche ist nach den Pleiten von Niki, Air Berlin, Monarch, Germania und anderer Gesellschaften in heftiger Bewegung. Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Marktführer Lufthansa nicht gemeinsam mit einem neuen Übernahmekandidaten genannt wird. Zuletzt waren dies Alitalia, Easyjet, Norwegian und am konkretesten die Airlines des Touristikanbieters Thomas Cook mit dem Frankfurter Ferienflieger Condor. Im Februar hatte Thomas Cook (TC) sein Airline-Geschäft mit mehreren Gesellschaften und zusammen 103 Flugzeugen ins Schaufenster gestellt und mehrere Investmentbanken mit dem Verkauf betraut. Der Erlös werde für die Digitalisierung und weitere Hotel-Investments benötigt. Umgehend bekundete Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister sein Interesse, die Billigtochter Eurowings zu stärken. „Wer uns kauft, kauft kein Problem“, wirbt Condor-Chef Ralf Teckentrup und verweist auf stabile Gewinne der TC-Fluggesellschaften in den zurückliegenden Jahren.

APA/Red

Bildcredit: Pixabay