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Ryanair flog im letzten Quartal 2018 einen Verlust ein

 

Die irische Billigfluglinie Ryanair erwirtschaftete von Oktober bis Dezember 2018 einen Verlust von 20 Millionen Euro. Dabei stieg laut dem veröffentlichten Quartalsbericht die Zahl der Passagiere gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um acht Prozent. Die Auslastung der Kabinen blieb mit 96 Prozent gleich. Im letzten Quartal 2017 machte Ryanair noch einen Gewinn von 106 Millionen Euro.

Als Grund nennt Ryanair-Chef Michael O’Leary, dass die Tickets „billiger verkauft wurden als ursprünglich geplant“. Weitere Ursachen sieht er in den gestiegenen Kosten für Treibstoff und Personal. Außerdem belasteten Entschädigungszahlungen von Passagieren für nicht durchgeführte bzw. verspätete Flüge das Budget. Auch die Österreich-Tochter Laudamotion machte laut Ryanair „schwere Verluste“ (46,5 Millionen Euro). Den Umsatz konnte Ryanair allerdings um neun Prozent auf 1,53 Milliarden Euro steigern.

Ryanair ist wegen den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter immer wieder in den Schlagzeilen. Folgende Umstrukturierung soll im Jahr 2019 greifen: Die Airline soll ähnlich wie der spanisch-englische Luftfahrtkonzern IAG in vier Tochtergesellschaften aufgesplittet werden: Diese sind Ryanair DAC aus Dublin, Laudamotion, Ryanair Sun und Ryanair UK. Alle sollen einen eigenen Vorstandsvorsitzenden erhalten.

Bildcredit: www.ryanair.com