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Eurowings CEO Thorsten Dirks

 

Gestrichene Flüge bei Lufthansa-Tochter

 

Es holpert noch bei der Lufthansa-Tochter Eurowings: Bis Mai musste die Airline, neben etlichen Verspätungen, über 1.800 Flüge streichen. „Wir liegen da im Mittelfeld“, behauptet CEO Thorsten Dirks und dass die Probleme, mit denen Eurowings zu kämpfen habe, alle träfen.

Da sei zum einen die Wettersituation. „Bis Ende Mai gab es in Deutschland mehr Blitzeinschläge als im gesamten letzten Jahr“, sagt der Eurowings-Chef. „Wir haben jede Woche drei Blitzeinschläge am Boden. Die Maschinen fallen dann 12 bis 16 Stunden aus, weil sie gecheckt werden müssen.“ Bei Gewitter werde zudem aus Sicherheitsgründen die Abfertigung auf den Flughäfen unterbrochen und die Flugsicherung sperre am Himmel ganze Lufträume.

Laut Dirks zwinge das Thema der Flugsicherung und die Fluglotsenstreiks die Fluggesellschaften ebenfalls zu Umwegen, die Verspätungen und Ausfälle zur Folge hätten. „In Frankfurt im Terminal A haben am Wochenende die Menschen bis auf die Straße gewartet“, so Dirks. Auch kämpfe man bei Eurowings mit „Wachstumsschmerzen“. Die im vergangenen halben Jahr verdoppelte Belegschaft und neuen Flugzeuge müsse man „erst einmal verdauen“.

Bildcredit: Eurowings