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Indien führt Mindesterfahrung für Piloten ein

Die vorläufige Sicherheitsmaßnahme gilt für alle Flüge im indischen Luftraum.

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien hat Indiens Luftfahrtbehörde DGCA eine Flugerfahrung von mindestens 1.000 Stunden für Piloten des Flugzeugtyps vorgeschrieben. Co-Piloten müssten laut DGCA mindestens 500 Stunden Flugerfahrung vorweisen. Die vorläufige Sicherheitsmaßnahme tritt ab Dienstag, dem 12. März 2019, für alle Flüge im indischen Luftraum in Kraft. Diese neue Vorgaben zur Wartung der Maschinen, wurden dem US-Luftfahrtkonzern Boeing und der US-Luftfahrtbehörde FAA mitgeteilt. Die Boeing 737 Max 8 von Äthiopiens nationaler Fluggesellschaft Ethiopian Airlines war am Sonntag, dem 10. März 2019, auf dem Weg in die kenianische Hauptstadt Nairobi kurz nach dem Start in Addis Abeba mit 157 Menschen an Bord abgestürzt. Im Oktober 2018 waren beim Absturz einer baugleichen Maschine der Fluglinie Lion Air in Indonesien 189 Menschen gestorben. China, Indonesien und Ethiopian Airlines verfügten am Montag, dem 11. März 2019, ein Startverbot für alle Boeing-Flugzeuge vom Typ 737 Max 8.

APA/Red

 

Bildcredit: Pixabay