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Airlines müssen Kunden entschädigen

 

In der Realität wird oft ein Luftreise bei einer anderen Airline gebucht als die, die den Flug tatsächlich durchführt. Das kann bei einer massiven Flugverspätung von mehr als drei Stunden oder einem Flugausfall zu einem Problem bei der Entschädigungszahlung führen. Denn es ist nicht klar, wer dafür zuständig ist. Nun hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden, dass jene Fluglinie zahlen muss, bei der der Kunde den Flug gebucht hat.

Im konkreten Fall wurde die Firma Thomson Airways beauftragt, die Luftreise von TUI-Fly durchzuführen. Das Unternehmen wurde also angemietet, und stellte auch das Personal zur Verfügung. Da die Passagiere mit mehr als dreistündiger Verspätung am Zielort ankamen, verlangten mehrere eine Entschädigung. Diese muss nach der Erkenntnis des Europäischen Gerichtshofes nun TUI Fly zahlen, obwohl Thomson Airways den Flug durchführte. (Rechtssache C-523/17)

Bildcredit: Pixabay