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Flugverkehrs-Emission stark gestiegen

2018 wurden österreichische Flugzeuge mit rund 831.000 Tonnen Kerosin betankt.

Mit rund 2,61 Mio. Tonnen CO2-Emissionen hat der Flugverkehr in Österreich im Jahr 2018 so hohe Werte wie nie zuvor verursacht. Das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent im Vergleich zum Jahr 2017, berichtet der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Dieser fordert eine Kerosinsteuer auf EU-Ebene sowie verstärkte Investitionen in den Ausbau grenzüberschreitender Bahnverbindungen in Europa.

Pro Personenkilometer verursache ein Flugzeug etwa 31 Mal so viel CO2 wie die Bahn in Österreich und doppelt so viel wie ein durchschnittlicher PKW, heißt es in einer Aussendung. Im Vorjahr seien nach Zahlen des Umweltministeriums hierzulande 831.000 Tonnen Kerosin in die Tanks der Flugzeuge geflossen - um rund 91.500 Tonnen mehr als noch im Jahr 2017 und so viel wie noch nie zuvor.

„Die Klimakrise ist nur bewältigbar, wenn statt Flugzeug und Auto häufiger die Bahn gewählt wird und mehr Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden“, sagt VCÖ-Experte Marcus Gansterer.

DK

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