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Turbulenzen für Kuwait Airlines

 

Nach Antisemitismus-Vorwürfen überprüft Ministerium Landeerlaubnis

 

Kuwait Airlines plante ab Juni den Flughafen Wien anzufliegen, doch der Plan könnte ins Wasser fallen. Hintergrund: Dem Unternehmen ist es aufgrund der Rechtslage in Kuwait nicht gestattet israelische Passagiere mitzunehmen. Das Land erkenne Israel nicht an und in Folge dessen sind die Reisepässe der israelischen Staatsbürger für das Unternehmen ungültig. Vor geraumer Zeit verweigerte die Fluglinie in Deutschland einem israelischen Passagier die Beförderung.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck betonte, dass antisemitistisches Verhalten aufs Schärfste abgelehnt werde. Entsprechende Schritte könnten bis zum Entzug einer Landeerlaubnis gehen, meinte Schramböck.

Dem Flughafen Wien sind die Hände gebunden: "Wir lehnen eine derartige Haltung grundsätzlich ab. Der Flughafen kann aber einer Airline nicht verbieten, in Wien zu landen, wenn sie die verkehrsrechtlichen und flugbetrieblichen Vorschriften erfüllt. Wir unterliegen hier dem Kontrahierungszwang", so Flughafen Wien-Sprecher Peter Kleemann.

Bildcredit: Boeing/Kuwait Airlines