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Bieterwettkampf um die italienische Fluglinie

 

Lufthansa führt derzeit Gespräche mit italienischen Politikern und Verantwortlichen der  staatlichen Bahngesellschaft Ferrovie dello stato (FS), die derzeitigen Eigentümer, über eine Mehrheitsbeteiligung an der Alitalia. Es bewerben sich auch die amerikanische Airline Delta und die Billigfluglinie Easyjet um einen Anteil. Lufthansa stellt allerdings Bedingungen: So soll erst unter staatlicher Verantwortung die Airline mittels Stellenabbau saniert werden. Danach wäre die deutsche Luftfahrtgesellschaft zum Einstieg bereit, aber nur wenn es keine staatlichen Miteigentümer gibt. Der Grund dafür ist, dass die Alitalia nach Meinung des Lufthansa-Vorstands Harry Hohmeister unsanierbar ist.

Der Hintergrund ist folgender: Die italienische Fluggesellschaft musste im Mai 2017 Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb konnte danach nur mit Übergangskrediten der Regierung aufrechterhalten werden. Dezember 2018 stieg die italienische Staatsbahn bei Alitalia unter der Voraussetzung ein, dass sie Airlines als Miteigentümer findet. Die italienischen Gewerkschaften haben sich bezüglich des notwendigen Stellenabbaus bisher immer quer gestellt. Am 29. Jänner soll sich bei einer Vorstandssitzung die italienische Staatsbahn auf einen Airline-Investor festlegen.

Bildcredit: alitalia.com