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Emirates schreibt Bestellung um

 

Ein Jahr nach der vorläufigen Rettung des Airbus A 380 ist die Zukunft des größten Passagierjets erneut ungewiss. Der langjährige Airbus-Verkaufschef John Leahy warnte bereits vor einer möglichen Einstellung der Produktion. Daraufhin bestellte die arabische Fluggesellschaft Emirates 20 Maschinen mit Option auf 16 weitere. Mit dem Großauftrag war der Airbus vorerst gerettet. Diese Bestellung soll jetzt ganz, oder zumindest teilweise, auf kleinere Langstreckenjets des Typs A350 umgeschrieben werden. Das berichtetet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Flugzeugbauer bestätigten zwar, dass es aktuell Gespräche mit Emirates gibt, über Details wollten sie sich aber nicht äußern. Mit 162 bestellten und größtenteils bereits ausgelieferten A380 Maschinen ist Emirates die größte Abnehmerin des Flugzeugtyps. Mit dem Wechsel auf ein anderes Model steht der A380 erneut in der Kritik. Wegen rückläufige Bestellungen fährt der Konzern die Jahresproduktion, von zeitweise bis zu 30 Maschinen, auf sechs Exemplare zurück.

DK

Bildcredit: Pixabay