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So unabhängig die „digitalen Nomaden“ auch sein mögen, gibt es unter ihnen doch eine stille Verständigung darüber, welche Plätze und Orte für ihren Lifestyle gerade angesagt sind.

 

Wie einst die Seemänner mit ihren Schiffen von Hafen zu Hafen fuhren, sind auch die „digitalen Nomaden“ von heute höchst reiseauffällig. Durch die mobile Internetrevolution sind sie längst keine Randerscheinung im internationalen Reiseverkehr mehr. Die überwiegende Zahl der digitalen Nomaden sind Freelancer. Schon heute gibt es allein in den USA 53 Millionen Freelancer, bis 2020 soll ihr Anteil in den USA auf 50 Prozent ansteigen. Das Arbeitsequipment der digitalen Nomaden besteht aus Notebook und Smartphone. Der Arbeitsplatz der unabhängigen Blogger, Fotografen oder Grafikdesigner ist der Strand, das Hotelzimmer oder ein Café. Eine Hauptstadt für digitale Nomaden gibt es nicht. Die individualistischen Geister entscheiden gerne unabhängig, wo sie ihre Zelte aufstellen.

Aber neben emotionalen Gründen, in einem Ort seine Zeit zu verbringen, gibt es auch rationale Kategorien, die eine Destination für die modernen Nomaden mehr oder weniger attraktiv erscheinen lassen. Digitale Nomaden sind meist nicht dem Geldadel entsprungen, daher machen gewisse Budget-Restriktionen ein Leben in Saus und Braus oftmals unerschwinglich und Reiseziele wie die Schweiz oder Norwegen für diese Zielgruppe unattraktiv. Die Kombination von Lebenskosten mit der Qualität des Internets und der Vernetzungsmöglichkeiten definiert dann im weitesten Sinne die Attraktivität einer Destination. Auch andere Faktoren wie etwa das Klima, das Essen, Freizeitmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten oder das Nachtleben sind für die meist jüngeren Semester wichtige Entscheidungsgrundlagen für das Ziel der nächsten Arbeitsreise.

 

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Autor: Christian Sec

Bildcredit: Daniel Schöberl