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Immer mehr Menschen verbringen ihren Ski-Urlaub lieber abseits von Pisten-Rummel und Hüttengaudi. FaktuM hat recherchiert, wo das Schneevergnügen noch ruhig und erholsam ist.

 

Paul Held kennt, wie kaum ein anderer, die schönsten und exotischsten Bergtouren der Welt. Vor einigen Jahren hat sich der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer mit „Adventure Tour“ als Reiseveranstalter selbstständig gemacht. „Momentan sind Skitouren der Megatrend“, sagt der Tiroler. Vor zwanzig Jahren sei das noch ein absoluter Nischensport gewesen, aber „die Leute sind heutzutage viel fitter und haben auch keine Lust, in der Freizeit Stress zu haben – und den hat man bei einem herkömmlichen Pistenurlaub häufig, wenn man an das Gedränge beim Lift denkt.“ Wer aber auf den Skiern bergauf geht, statt mit dem Lift zu fahren, komme fast automatisch zur Ruhe. „So ein Anstieg dauert manchmal bis zu fünf Stunden“, erzählt Held. Das sei nicht nur „ertüchtigend, sondern auch kontemplativ“. Ein anderer Grund für den Skitouren-Boom sieht der Bergführer in den von der Werbung produzierten Bildern: „Da sind immer nur unverspurte Pulverschneehänge zu sehen – etwas, was man auf der Piste nicht findet, auf einer Skitour aber schon.“ Adventure Tour bietet mittlerweile Reisen zu zehn verschiedenen Destinationen an, darunter Norwegen, Island, Südtirol, Marokko und der Iran. „Wir sind immer mit zwei Gruppen gleichzeitig unterwegs, einer sportlichen und einer gemütlichen. Die Reisen sind immer ausgebucht“, sagt Held. 

 

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Autor: Ute Fuith

 

Bildcredit: Pixabay