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Wenn ein Roboter das Essen serviert, ist der Gast nicht im falschen Film. Sondern im Hotel der Zukunft. Dort soll die Digitalisierung alles verbessern – was nicht alle glauben.

 

An manchen Orten können Gäste ihren traditionellen Begrüßungs-Drink vergessen. Denn solche Spezialitäten vertragen Roboter in den seltensten Fällen. Doch auch Arbeitgeber wären wohl stinksauer, wenn der Mitarbeiter aufgrund von Alkohol plötzlich seinen Chip werfen würde. Also müssen Touristen auf charmante Rituale verzichten – sofern sie im Stammhotel auf technoides Personal treffen.

Grelle Zukunftsmusik sind solche Szenarien längst nicht mehr. Sondern beginnende elektronische Realität hinter manchen Betrieben. Im Ghent Marriott Hotel in Belgien etwa werkt der erste spezialisierte Roboter, 57 Zentimeter groß, sechs Kilo schwer und ziemlich redselig in immerhin 19 Sprachen. Mario begrüßt Gäste, kümmert sich um die hauseigene Kinderecke oder assistiert bei geschäftlichen Meetings – ein Kollege aus dem Traumbuch aller Bosse.

Selbst wenn kritische Geister einen halblustigen PR-Gag orten, so kann der ungewöhnliche Mitarbeiter als Indiz einer Zeitenwende dienen: Auch in der Hotelbranche stellt die Digitalisierung alles auf den Kopf. Was alle anderen Branchen in Atem hält, hinterlässt gleichfalls im Business mit der Beherbergung immer deutlichere Spuren. Die ersten zaghaften Gehversuche mit mickrigen Homepages und Zimmerbestellungen via E-Mail sind Geschichte. Jetzt nimmt der Umbau der Geschäftsmodelle volle Fahrt auf.

 

Digitale Buchungen

Das Tempo kann sich durchaus sehen lassen. Bereits mehr als 50 Prozent der Buchungen erfolgen digital, Plattformen weisen den Weg in Sachen Online-Vertrieb und neue Anbieter intensivieren den Wettbewerb. Diese Bestandsaufnahme stammt von der Managementberatung Roland Berger zusammen mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), untersucht wurden die Online-Aktivitäten internationaler Hotelgruppen sowie Start-ups.

 

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Autor: Christian Prenger

Bildcredit: Hotelbird