Skip to content. | Skip to navigation

Wenn Airlines Pleite gehen, schauen die Passagiere durch die Finger

 

Reiseveranstalter müssen ihre Kunden laut EU-Verordnung für den Fall einer Insolvenz durch eine Versicherung schützen.

 

Reiseveranstalter sind nach der EU-Richtlinie 90/314 verpflichtet, insolvenzversichert zu sein. Fluglinien dagegen sind von dieser Pflicht befreit. Im Insolvenzfall der Fluglinie erhalten Betroffene in der Regel lediglich die Konkursquote und keinen vollen Ersatz für die insolvenzbedingte Flugstornierung. „Dabei wird mit zweierlei Maß gemessen“, kritisiert der Fachverbandsobmann der Reisebüros, Felix König, dass Fluggesellschaften EU-weit keine Insolvenzabsicherung benötigen.

Seit Jahren tritt der Fachverband der Reisebüros gemeinsam mit dem Europäischen Dachverband für Reisebüros und Reiseveranstalter ECTAA dafür ein, dass in der EU alle Fluggesellschaften eine Insolvenzabsicherung vorweisen müssen. „Wie die Airline-Konkurse der letzten Zeit zeigen, ist dies dringender denn je. Es ist geradezu unverantwortlich, dass die EU-Kommission hier bisher noch nicht tätig geworden ist“, erklärt König.

„Durch die neue Pauschalreiserichtlinie wird diese Verpflichtung ab dem kommenden Jahr weiter verschärft und auf praktisch alle Reisebüros ausgeweitet. Bei Flugbuchungen hingegen stehen die Kunden völlig ohne Schutz da“, wettert König gegen die seiner Ansicht nach unfaire Behandlung.

 

Die vollständige Story lesen Sie in der aktuellen FaktuM Print-Ausgabe!

Autor: Christian Sec

Bildcredit: Tyler Olson/Adobe Stock