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VIP-Services stehen auch regulären Passagieren aller Airlines und Buchungsklassen zur Verfügung

 

Wie werden auf den heimischen Flughäfen Staatsbesuche abgewickelt und Prominente betreut? Ein Blick hinter die Kulissen – anlässlich des EU-Ratsvorsitzes Österreichs.

 

Der Kunde ist auf den österreichischen Flughäfen immer König. Doch sogenannte VIPs („very important persons“) noch ein bisschen mehr. Weil sie dafür zu zahlen bereit sind. Oder weil besondere Maßnahmen notwendig sind, um ihre Sicherheit und Privatsphäre zu schützen. Seit Österreich am 1. Juli 2018 den EU-Ratsvorsitz übernommen hat, sind die Herausforderungen noch größer. Zumal im zweiten Halbjahr 2018 zahlreiche Tagungen und Konferenzen mit Staats- und Regierungsvertretern in unserer Alpenrepublik stattfinden.

Flughafen im Flughafen

Am Vienna International Airport (VIE) kommen die meisten internationalen Besucher und Staatsgäste an. Hier gibt es eine Art Flughafen im Flughafen: Sichtbar getrennt vom allgemeinen Passagierbereich befindet sich – in unmittelbarer Nähe des Vorfelds – der exklusive General Aviation und VIP Terminal. Er umfasst in etwa 800 m² und bietet dabei Rezeptionsbereiche, VIP-Salons und ein eigenes Areal mit Sicherheits- und Passkontrolle. Ergänzend stehen im Obergeschoss mehrere Konferenzräume zur Verfügung sowie eine Skyview Lounge mit direktem Blick auf das Vorfeld. Der 1.700 m² große Ehrenhof ermöglicht eine uneinsehbare An- oder Abreise von Passagieren. Hier werden Staatsgästen außerdem protokollarische Ehren zuteil.
Die 60 Mitarbeiter des VIP-Bereichs bieten neben klassischen Services für exklusives Reisen auch Abfertigungsdienstleistungen wie etwa die Betankung von Privatjets an. „Personal aufstocken mussten wir für den EU-Ratsvorsitz nicht“, sagt Pressesprecher Peter Kleemann auf FaktuM-Anfrage. „Durch flughafenweite Ressourcenverteilung kann der Mehraufwand abgedeckt werden.“

Die vollständige Story gibt’s in der aktuellen FaktuM Print-Ausgabe!

Bildcredit: Flughafen Wien