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Plan: Entschädigungsregeln vereinheitlichen.

 

Wenn Bahnreisende derzeit an ihrem Zielort mit 60 Minuten Verspätung ankommen, erhalten sie 25 Prozent ihres Ticketpreises rückerstattet, ab zwei Stunden Verspätung erhöht sich der Entschädigungsanspruch sogar auf 50 Prozent – auch wenn die Verspätung durch Unwetter zustande kommt. Da diese Regelung nur für Bahnunternehmen, aber nicht für Bus- und Flugunternehmen gilt, denkt die EU-Kommission über eine Änderung nach. Sie beruft sich dabei auf den Gleichheitsgrundsatz.

Wenn die Bahn nachweisen kann, dass die Verspätung witterungsbedingt ist, soll sie künftig ebenso wenig zahlen müssen wie derzeit Busfirmen und Fluglinien. Dafür dürfen die Regelungen bei Verspätungen durch technische Probleme oder Personalmangel nun nicht länger beim inländischen Fernverkehr und grenzüberschreitenden Nah- und Regionalverkehr ausgespart werden. Zudem sollen die Rechte für Personen mit Behinderungen gestärkt werden. 

Bildcredit: ÖBB / Philipp Horak