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Ein Tagesausflug zum weihnachtlichen Shopping zu „Harrods“ in London? Ganz entspannt in den Urlaub mit der Family ohne lästiges stundenlanges Warten auf überfüllten Airports? Der Business-Trip nach Berlin, Barcelona oder Brüssel, verkürzt um mindestens drei Stunden ohne das aufreibende Procedere eines normalen Check-in beim üblichen Linienflug? Alles kein Problem, wenn man über das nötige Kleingeld verfügt. Folgend dem Trend zum Miet-Jet stehen heute kaum noch riesige Flotten privater Flugzeuge in Hangars, die auf betuchte Klientel warten. „Charter Brokerage“ ist das Zauberwort, denn die Kundenwünsche reichen vom schnellen Abstecher innerhalb Österreichs mit einer Cessna Turboprop bis zu Destinationen in ganz Europa, die mit kleinen Jets wie Cessna Citation erreichbar sind. Auch XL-Maschinen wie Airbus Corporate Jets oder Boeing Business Jets in der Größe eines Passagierflugzeugs mit luxuriös umgebautem bzw. ausgestattetem Interieur stehen zur Verfügung. Deren Reichweite von bis zu 8.800 Kilometern schlägt mit bis zu 6.000 Euro pro Flugstunde zu Buche.

Es braucht aber keine Millionen, um sich den Traum vom Reisen im „eigenen“ Privatjet zu erfüllen: In die britische Hauptstadt – es stehen vom Flughafen „London City“ bis zum weiter entfernten Oxford insgesamt sechs Airports zur Verfügung, die angeflogen werden können – geht es um etwa 7.500 Euro für vier Personen in einer Cessna Citation. Hin und retour am gleichen Tag. Bei Urlaubsreisen wird es ein bisschen teurer, da auch die Leerflüge („Empty Leg“) bezahlt werden müssen. Verbringt man eine Woche auf Ibiza, dann kostet der Hin- und Rückflug etwa 19.000 Euro, nach Sardinien geht’s schon um 12.500 Euro.

 

Die ganze Story finden Sie im FaktuM 6/2018

Bildcredit: Pixabay