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Mucha Verlag

Thailand wird nicht umsonst das Land des Lächelns genannt. Die Freundlichkeit der Menschen hier, auch Touristen gegenüber, ist einzig- artig. Die Mega-Metropole Bangkok kann man mögen oder nicht. Uns zieht bei unserem aktuellen Besuch die Shopping Mall ICONSIAM ganz besonders in ihren Bann: ein absolu- tes „Must-see“. Das Einkaufszentrum liegt direkt am Fluss Chao Phraya und wird auch „Mother of all Malls“ (Mut- ter aller Einkaufszentren) genannt. Die 750.000 Quadratmeter große Mega- Destination vereint neben schier end- losen Einkaufsmöglichkeiten ebenso vielfältige Kunst-, Kultur-, Lifestyle- und Gastronomieangebote sowie lu- xuriöse Residenzen. Das ICONSIAM ist von innen und außen betrachtet ein architektonisches Wunder. Dazu kommt mit dem ICONCRAFT eine Fläche von 2.500 Quadratmetern, die eine große Auswahl an thailändischen Kunstwerken und zeitgenössischem Kunsthandwerk präsentiert. Und der SOOKSSIAM, in dem Gemeinden aus Thailands 77 Provinzen ihre kreativen Fähigkeiten präsentieren. Das absolute Highlight ist darüber hinaus der 10.000 Quadratmeter große „River Park“ am Flussufer, der unter anderem mit den längsten multimedialen Wasserspielen in Südostasien aufwartet sowie mit einer einzigartigen Skulptur von Ajarn Chalermchai Kositpipat. Geplant ist übrigens noch ein Audito- rium mit 3.000 Sitzplätzen für Konzer- te und andere Veranstaltungen, das Thailands Kongress-Industrie stärken soll. Seine Eröffnung ist für Juli 2019 geplant – zeitgleich mit dem „River Museum Bangkok“. Es zahlt sich also aus wiederzukommen. Die schönste Silvesterfeuerwerk-Destination ist übrigens das größte Shoppingcenter von Bangkok: Central World Plaza. Auf einem riesigen Bildschirm an der Mall läuft die Countdown-Uhr, ähnlich wie am Times Square in New York.

Erste Chefköchin mit Michelin-Stern

Kulinarisch ist das indische Restau- rant GAA in Bangkok ein Geheimtipp. Chefköchin Garima Arora hat für ihr Lokal als erste indische Frau einen Michelin-Stern verliehen bekommen – Respekt. Sie serviert hier „von ihrer indischen Herkunft und ihren interna- tionalen Einflüssen“ inspirierte Küche. „Ich versuche, diese beiden Faktoren zu kombinieren, um etwas zu schaffen, das subtil, schön und fast schon intellektuell ist“, so Arora gegenüber der BBC. Gelernt hat die 30-Jährige in der renommierten Pariser Kochschule Cordon Bleu, danach verbrachte sie zwei Jahre in Dubai. Anschließend arbeitete sie in Kopenhagen in Rene Redzepis Noma, einem der meist ausgezeichneten Restaurants der Welt. Wer gut essen will, ist hier jedenfalls richtig.

Kanäle und Eiland im Fluss

Von Bangkok aus führt uns ein interessanter Ausflug nach Ratchaburi im Westen Zentralthailands, gemeinhin als „Provinz der Kanäle“ bekannt. Denn das fruchtbare Gebiet wird nicht nur von zahlreichen Flüssen wie dem Mae Nam Mae Klong durch ossen, sondern von unzähligen kleinen Kanälen bewässert, die kreuz und quer durch das Gebiet führen. Da ist es kein Wunder, dass eine der beliebtesten Attraktionen der Region die schwim- menden Märkte von Damnoen Saduak sind, ein kunterbunter Marktplatz mit- ten auf dem Wasser. Besonders gefallen hat uns auch „The Blooms Orchid Park“. Cattleya, Cym- bidium, Miltonia, Odontoglossum, Oncidium, Phaleaenopsis, Paphiope- dilum, Epidendrum, und, und, und: Die Vielfalt der Gattungen in diesem Orchideenpark ist sehr beeindruckend. Ein Aus ug in die unglaublich schöne Welt der Königinnen der Blumen zahlt sich in jedem Fall aus! Ein weiteres Highlight unserer Reise ist Koh Kret: eine kleine Insel im Fluss Chao Phraya in der Provinz Nonthaburi. Die Insel ist etwa 3 km lang und 3 km breit und wird von Fähren bedient. Es nden sich hier vier Hauptdörfer, das größte und bevölkerungsreichste ist Ban Mon. Wir besuchen hier einige historisch interessante Tempel wie Wat Sao Tong Thang, Wat Poramaiyikawat oder Phai Lom. Bekannt ist das Eiland mitten im Fluss auch für seine wunder- volle Töpferkunst. Koh Kret ist sicher eines der originellsten Aus ugsziele in der Nähe der Hauptstadt.

Paradiesische Aussichten

Unsere Reise führt uns weiter nach Hua Hin. Drei Stunden Autofahrt von Bangkok entfernt, fühlen wir uns wie im Paradies angekommen: Das LuxusResort Hyatt Regency Hua Hin liegt direkt am „Khao Takiab Beach“ und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Doch nicht die schöne Lage oder die Zimmergröße allein sind ausschlag- gebend. Für Menschen wie uns mit stilistisch hohem Anspruch macht die Liebe zum Detail dieses Hotel aus. Oft sind es Kleinigkeiten, die ganz groß zum Urlaubsglücksgefühl beitragen. Nicht umsonst gilt das Hyatt Regency Hua Hin als eines der besten Resorts in Thailand. Die Zimmer und Suiten bieten einen schönen Ausblick auf eine tropische Gartenanlage, die Lagune und den Pool. Beeindruckend ist auch das brei- te Angebot an Freizeiteinrichtungen.

Spa- und Wellness-Erlebnis

Uns zieht vor allem das preisgekrönte Spa THE BARAI in seinen Bann. Es grenzt ans Hotel an und liegt direkt am ruhigen Strand. Zum Spa- und Wellnesserlebnis gehören Kur-/Wellness- anwendungen, Massagen nach Art des Hauses und gesunde Lifestyle-Pro- gramme. Dabei wird auf einen ganz- heitlichen Ansatz zur Behandlung von Körper, Geist und Seele gesetzt. Zu- sätzlich zu den 18 Behandlungsräumen stehen den Gästen acht geschmackvoll eingerichtete Luxus-Wellnesssuiten zur Verfügung. Das Hyatt Regency Hua Hin und The Barai sind ein ideales Reiseziel für einen romantischen Kurzurlaub, einen Well- nessaufenthalt oder Geschäftstagun- gen in Thailand. Auch Familien sind sehr willkommen. Die Auszeichnun- gen von The Barai sprechen für sich (siehe Kasten). Das Khao Takiap-Gebiet von Hua Hin ist für seine schönen Strände und sein königliches Erbe berühmt. Von hier aus können spannende Ausflüge in die Region unternom- men werden, etwa zum „Pala-U Waterfall“. Er befindet sich im Na- tionalpark Kaeng Krachan, rund 60 Kilometer westlich von Hua Hin. Als einer der größten Wasserfälle Thai- lands verfügt er über 16 Stufen. An einigen Stellen soll man auch baden können. Ein Ausflug, den wir uns für einen nächsten Thailandbesuch vorgenommen haben.