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In Taipeh City vermischen sich die Kulturen: moderne Bürogebäude, dazwischen kunterbuntes Markttreiben

 

Zahlreiche Tempel und Pagoden, endlose Strände, üppige Vegetation, anziehende Städte und außergewöhnliche Schmankerl. Willkommen in Taiwan.

 

Isla Formosa – „die schöne Insel“, wie Taiwan einst von den portugiesischen Seefahrern getauft wurde, fasziniert mit einer Vielzahl an kulturellen Höhepunkten und grandiosen Landschaftsszenerien: Bis über 3000 Meter erheben sich die Berge Taiwans, dazwischen liegen Täler und Schluchten. Die wenigen Ebenen werden von breiten Flussbetten durchzogen, die sich während der gefürchteten Taifune in nur wenigen Stunden komplett füllen. Die Küsten laden zum entspannten Baden ein und in den großen Städten ist stets ein Getümmel. Taiwan sprudelt nur so vor Lebensfreude und Energie. Neben den chinesischen Einwanderern aus verschiedenen Zeiten leben hier noch einige wenige Nachfahren der malayo-polynesischen Urbevölkerung, die in den letzten Jahren begonnen haben, wieder ihre kulturellen Besonderheiten zu betonen.
Der Flug von Wien nach Taipeh, der Hauptstadt der Insel, dauert rund zehn Stunden. Dank Eva Air sogar Non-Stop. Wer das nötige Kleingeld für einen Businessflug hat, der sollte unbedingt die Royal Laurel Class buchen. Das Service und die Atmosphäre ist bei Eva Air bekanntermaßen in allen Klassen super – und preisgekrönt – doch wer Wert auf besonderen Luxus und ein entspanntes Schläfchen im Flieger legt, ist hier genau richtig. Vom Essen ganz zu schweigen: mehrere Gänge, ausgewählte Weine, Aperitiv oder Digestiv lassen die Reise wie im Flug vergehen. Eigentlich ist es fast traurig, wenn man aussteigen muss. Aber dafür wartet ein aufregendes Land darauf, entdeckt zu werden.

Wo Tradition auf Moderne trifft

First Stop und ein „Must-see“ ist natürlich die Hauptstadt Taipeh, für die man unbedingt ein paar Tage einplanen sollte. Wo sich vor dreihundert Jahren kilometerweit Reisfelder hinzogen, erheben sich heute vollverglaste Bürohochhäuser, luxuriöse Eigentumswohnungen und moderne Warenhäuser mit breiten, von Bäumen gesäumten Boulevards. Daneben elegante Restaurants und vornehme Nachtklubs. Doch Taipeh ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, in der Altes und Modernes nebeneinander existieren. Eine Stadt voller Schönheit und Kultur. Und voller Kontraste. Denn im Inneren lebt die traditionelle Lebensweise fort. Überall in der Stadt stoßen die Besucher auf zeitlose Szenen von einer der ältesten Kulturen der Welt: Gläubige, die in alten Tempeln den Beistand der Götter erbitten, und große religiöse Prozessionen, die unter dem Krachen von Feuerwerkskörpern durch die Straßen ziehen.
In den engen Gassen bieten kleine Läden Kräuterarzneien an, auf die seit Jahrtausenden vertraut wird. Doch nicht nur Kräuter. Die Traditionelle Chinesische Medizin ist für allerlei Skurriles bekannt. Hier findet man Haifischflossen neben Lavendelblüten, getrocknete Mangos neben eingelegter Qualle. Alles, was das Herz begehrt – oder auch nicht begehrt. Ebenso ungewöhnliche Dinge entdeckt man auf den Lebensmittelmärkten: Eingeweide, lebende Fische, die qualvoll ersticken, Baumpilze und Hühnerkrallen, eine beliebte Delikatesse bei den Einheimischen.
Einkaufen macht in Taipeh riesigen Spaß, auch wenn die Preise jetzt nicht so niedrig sind, wie man es aus asiatischen Ländern kennt. Dafür muss  man auch feilschen, was das Zeug hält. Besonders lustig und sehenswert sind die Nachtmärkte. Denn Shopping kennt in Asien meist keine Sperrstunde. Hier kann man bis in die frühen Morgenstunden essen und einkaufen, flanieren und staunen. Meist sind sie auch ein beliebter Treffpunkt der Jugend. Einer der berühmtesten und größten des Landes ist der Nachtmarkt von Shilin. Die Auswahl ist bemerkenswert: Neben kulinarischen Köstlichkeiten (oder Eigenarten) findet man Markenkleidung, Schuhe, Spielzeug, DVDs, Ramsch und was das Herz sonst noch begehrt.

 

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Bildcredit: Taipeh Tourismusbüro - www.taiwantourismus.de