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Großglockner Hochalpenstraße, Edelweiss-Spitze

Anerkennung zum Weltkulturerbe muss warten

Für die Großglocknerstraße sollen zuerst Denkmalpflege-Anleitungen erstellt werden.

Die Stellungnahme von ICOMOS International dazu, ob die Großglockner Hochalpenstraße zum Weltkulturerbe werden kann und soll, ist mit Spannung erwartet worden. Nun ist sie da. Und die Empfehlung darin lautet: Aufschub von zwei Jahren, um vor allem eine Thematische Studie zu „Scenic Roads im globalen Vergleich“ zu erstellen.

Vorreiterrolle als erste Straße

Da es sich bei der Großglockner Hochalpenstraße um die erste Straße im eigentlichen Sinn handelt, die als Welterbe der UNESCO anerkannt würde, kommt die Empfehlung nicht ganz überraschend. Des Weiteren wird die Ergänzung des Managementplans um konkrete Denkmalpflege-Anleitungen und Inventarisierungsmaßnahmen empfohlen. Von Seiten der Großglockner Hochalpenstraße (GROHAG) wird darüber hinaus ein Welterbe-Manager nominiert. Als nationaler Monitor ist bereits DI Thomas Mitterecker von Seiten ICOMOS Austria designiert worden.

Lob für Management

Das bestehende Management und Monitoring der Großglockner Hochalpenstraße auf Basis von anerkannten QM- und integrierten Management-Prozessen (gemäß ISO 9001 und Umweltnorm ISO 14001) sowie die touristische Infrastruktur und die Bildungsarbeit werden in der Expertenstellungnahme von ICOMOS explizit gelobt. Der internationale Denkmalrat unterstreicht darüber hinaus, dass das bisherige Management umsichtig und vorausschauend mit dem Denkmal umgeht und auch auf potentielle Besucheranstiege ausreichend vorbereitet ist.

PA/red/KaM

Bildcredit: Großglockner Hochalpenstraße AG