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Wurden Online-Preise durch Abmachungen hochgehalten?

Immer mehr Waren und Dienstleistungen werden online konsumiert. Innerhalb der EU gilt dabei, dass Kunden aus Mitgliedsstaaten auch auf die jeweils günstigsten Angebote in anderen Ländern der EU Zugriff haben müssen.
Doch genau das könnte eben nicht der Fall sein, lautet ein Verdacht, dem die Europäische Union nun nachgeht. Sie will Barrieren beim Internethandel im EU-Binnenmarkt beseitigen und ermittelt deshalb gegen mehr als ein Dutzend großer Firmen, berichtet orf.at.
Im Fokus sollen dabei auch große Reiseveranstalter wie Thomas Cook oder Kuoni sowie Hoteliers stehen. Abmachungen könnten dazu geführt haben, dass Konsumenten nicht auf in anderen EU-Staaten geltende Onlineangebote bzw. nicht auf alle verfügbaren Zimmer und die günstigsten Preise dafür zugreifen können, so der ORF.

Noch gilt lediglich der Verdacht. Sollten jedoch Wettbewerbsverstöße ans Licht kommen, drohen Geldbußen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes.

06.02.2017 / red
Bildcredit: Fotolia/Bits and Splits