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Checkfelix.com machte sich auf die Suche und fand stehlende Äffchen, Steine im Honig und „verbilligte“ Gratistouren.

 

Touristenfallen gehören zum Urlaub wie der Jetlag nach einer Transatlantik-Reise. Die Reisesuchmaschine checkfelix.com hat die kuriosesten Tricks von Betrügern unter die Lupe genommen und eine Top-Ten-Liste erstellt. Nicht alle der hier aufgezählten Schmähs sind unmittelbar gesetzeswidrig. Vielmehr spielen sie mit der Unwissenheit der Touristen wie die Praxis in Budapester Restaurants, ordentlich Trinkgeld zu kassieren, ohne die Gäste aufmerksam zu machen, dass im Preis bereits eine zehnprozentige Service Charge enthalten ist. Auch sollte sich, wer am Markusplatz in Venedig im Freien seinen Kaffee genießen will, schlau machen, ob er nicht für die musikalische Unterhaltung durch das Orchester am Platz zusätzlich zahlt. Außerdem herrscht in vielen Cafés die Gepflogenheit, gleich doppelt zu kassieren, wenn man den Kaffee nicht an der Bar, sondern an einen Tisch serviert bekommt.

Die Top 3 im Ranking haben es aber tatsächlich in sich: In Bali haben Kinderbanden Äffchen abgerichtet, Touristen Wertgegenstände zu stehlen und damit in die Baumwipfel abzuhauen. Die Kinder erklären sich dann großzügig bereit, die guten Stücke „gegen eine kleine Gebühr“ vom Baum zu holen.

In Rom bieten Betrüger verbilligte Vatikan-Touren an. Das Problem: Die sind ohnedies gratis. Und in Marokko wird gerne auf Märkten kübelweise Honig zum Schnäppchenpreis verkauft. Nur: Unter einer tarnenden Honigschicht verstecken sich im Kübel gerne Steine.

 

07.02. 2017 / red
Bildcredit: anyabukut / fotolia