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Reisebüro-Obmann Kadanka: Flugabgabe generell abschaffen

Einbußen befürchtet: Touristiker fordern rasche Vergabe der frei werdenden Fluglizenzen von NIKI.

Heute wird zum letzten Mal der Linienflug von NIKI zwischen Wien und Hamburg durchgeführt. Ab morgen ist die Strecke eingestellt, weitere Städteverbindungen sollen ebenfalls gestrichen werden. Der Flughafen Wien rechnet damit, dass dadurch ein Passagierrückgang von insgesamt 1,5 Millionen zu kompensieren sein wird.
„Deshalb müssen die frei werdenden Lizenzen so rasch wie möglich vergeben werden“, fordert Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Immerhin ist NIKI nach der AUA die zweitstärkste Fluglinie am Schwechater Airport.

Auch in Hinsicht auf den Kongresstourismus – 75% der Gäste reisen hier per Flugzeug an, im Vergleich zu 42% allgemein – sei ein attraktives Flugnetz in die europäischen Metropolen unabdingbar.

Flugabgabe abschaffen

Gregor Kadanka (Obmann Fachgruppe Wien der Reisebüros) führt hier zusätzlich die Ticketsteuer ins Treffen. Deren geplante Halbierung sei zwar begrüßenswert, Ziel müsse aber die „generelle Abschaffung“ sein.
Im Jahr 2020 soll Wien 18 Millionen Gästenächtigungen erreichen. Damit das klappt, müssten aber Störfaktoren wie brachliegende Fluglizenzen oder Ticketsteuer aus dem Weg geräumt werden. „Um diese ambitionierten Ziele zu schaffen, brauchen wie eine Aufwertung des Flughafens Wien und keine gegenteilige Entwicklung“, so der Obmann.

03.02.2017 / red
Bildcredit: Mondial