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Ruefa-GF Freund: „Gesetzesänderung führen zu umfangreicherem Informationsangebot“

 

Änderungen für Kunden sollen offen kommuniziert werden.

 

Ab 1. Juli 2018 gilt ein neues Pauschalreisegesetz. Das hat sowohl für Reisende, als auch für Reisebüros und –veranstalter Konsequenzen. Helga Freund, Geschäftsführerin von Österreichs größter Reisebürokette Ruefa, empfiehlt Kunden frühzeitig über das neue Gesetz zu informieren: „Es besteht schon jetzt Aufklärungsbedarf. Diesen Service bieten wir den Kunden. Noch wissen viele nicht, was sich für sie konkret verändert und worauf sie bei der Buchung schauen sollen.“

Für Kunden sind vor allem drei Änderungen wichtig, wenn sie im Reisebüro buchen. Reiseangebote mit mehreren, individuellen Komponenten gelten als Pauschalreise – und bieten den entsprechenden Haftungsschutz. Bei Insolvenzen ist das Kundengeld zusätzlich abgesichert und zwar auch bei getrennter Buchung von verschiedenen Leistungen wie Flug, Hotel, etc. Reiseveranstalter und –büros müssen schon vor Vertragsabschluss mehr Information über die Vorgehensweise bei Problemen auf der Reise bieten.

Wichtig zu wissen ist der Stichtag: „Das Gesetz gilt nur für Neubuchungen von Reisen, die ab dem 1. Juli 2018 gebucht und danach angetreten werden“, sagt Freund. Online-Buchungen sind von den Änderungen jedoch ausgenommen, wie Freund erklärt: „Das Pauschalreisegesetz umfasst keine Reisebausteine, die etwa online über Buchungsplattformen bei verschiedenen Anbietern individuell vom Kunden selbst zusammengestellt werden.“

Bildcredit: Ruefa