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Die USA (im Bild: Grand Canyon) wären das beliebteste Reiseziel der Österreicher, wenn Zeit und Geld keine Rolle spielten

 

 

Allianz Global Assistance-Umfrage: Landschaftliche Schönheit und Sicherheit sind Hauptkriterien.

 

Nahezu jeder zweite Österreicher orientiert sich bei der Urlaubsentscheidung neben der Schönheit der Landschaft vor allem am vermuteten Sicherheitsstandard des Reisezieles. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Allianz Global Assistance (AGA) hervor. Unterwegs im Ausland fürchtet man Kriminalität (38,8 Prozent) und Terror (28,2 Prozent) dann deutlich weniger als noch vor zwei Jahren. 20,8 Prozent haben Bedenken, dass Fluggesellschaft oder Reiseanbieter während ihres Urlaubs Pleite gehen könnten – das sind rund 5 Prozent mehr als vor Unfällen oder Naturkatastrophen Angst haben.

 

USA und Österreich sind die Traumreiseziele

Die USA sind und bleiben auch in diesem Jahr das Traumreiseziel Nummer Eins heimischer Touristen. 11,2 Prozent aller Befragten würden, wenn Zeit und Geld keine Rolle spielten, am liebsten die Vereinigten Staaten bereisen. Schon an zweiter Stelle folgt der Urlaub im eigenen Land (9,4 Prozent) - auch Inlandsreisen sind für viele also durchaus Traumreisen. Stark im Kurs gestiegen ist auch Italien als Reiseziel – von Platz sechs im Vorjahr auf Platz drei. Fernreisen zu exotischen Zielen haben in der Reise-Hitparade hingegen an Beliebtheit eingebüßt, die gefragtesten Destinationen sind hier Australien (6,6 Prozent) und die Malediven (6,0 Prozent). Griechenland ist in diesem Jahr wieder unter die Top 10 des AGA-Rankings zurückgekehrt.    

 

Umfassende Sicherheits-Checklist

Die Checklist der Sicherheitsvorkehrungen vor der Abreise ist bei den meisten lang: Fast alle Österreicher packen ihre E-Card und alle notwendigen Medikamente ein. Acht von zehn Reisenden checken ihren Impfschutz, mehr als 70 Prozent stellen ein Erste-Hilfe-Set zusammen, rund die Hälfte nimmt ein Desinfektions- oder Reinigungsmittel mit. Aber auch abgesehen von den Gesundheitsvorkehrungen wird eine Menge getan: 85,2 Prozent achten auf zusätzliches Bargeld für Notfälle, jeder Zweite hat eine Kopie aller wichtigen Dokumente dabei, nahezu ebenso viele aktivieren daheim die Alarmanlage.

 

Online- und Offline-Buchung wird genützt

Für die Buchung wird die ganze Bandbreite der vorhandenen Möglichkeiten genutzt. Während insbesondere bei den Über-50-Jährigen der persönliche Besuch im Reisebüro wieder im Kommen ist, setzen die Unter-30-Jährigen stark auf Online-Portale und Buchungs-Apps. Gut genutzt werden aber auch die Online-Buchungsmöglichkeiten bei Reisebüros oder Reiseveranstaltern (18,6 Prozent) ebenso wie telefonische Buchungen (17,0 Prozent). Sieben von zehn Urlaubern buchen zwischen einem und sechs Monaten vor der Abreise. Nur 2,6 Prozent bevorzugen „last-minute“, also die letzte Woche vor dem Start der Reise; noch weniger fahren ohne Buchung los und organisieren Quartier und Ausflüge erst direkt vor Ort.

 

Bildcredit: Pixabay