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Weniger Buchungen wegen Dürre in Kapstadt

 

Im vergangenen Jahr reisten mehr Touristen aus Deutschland und Österreich nach Südafrika als jemals zuvor. Mit 349.211 Besuchern wurde ein Wachstum von zwölf Prozent verzeichnet. Die Buchungszahlen von Januar und Februar deuten – trotz leichtem Wachstum gegenüber dem selben Zeitraum im Jahr 2017 – darauf hin, dass keine neuen Rekorde zu erwarten sind. „Wir rechnen mit einem flachen Jahr“, bestätigt Theresa Bay-Müller, Leiterin des südafrikanischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt, zuständig für den Deutschen, Österreichischen und Schweizer Markt.

Als Ursache sieht der Tourismusminister Derek Hanekom die Offenlegung der Wasserkrise in Kapstadt: „Vielleicht war die Day-Zero-Kampagne keine gute Idee“. Touristen wurden vor einem Aufenthalt in Südafrika abgeschreckt, nachdem verlautbart wurde, dass mit Ende April kein Wasser mehr aus den Hähnen der Vier-Millionen-Metropole fließen könnte.

Hanekom will potentielle Südafrika-Besucher nun mit weniger strengen Visa-Bestimmungen locken. Schon innerhalb der nächsten zwei Monate könne es in diesem Bereich zu Erleichterungen kommen, erklärte der Tourismusminister. Auch Einkünfte aus dem Wirtschaftszweig sollen in Zukunft gerechter verteilt werden. Start-ups und Einzelinitiativen haben bei der Tourismusmesse in Durban auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit sich mit ihren Geschäftsideen vorzustellen.

 

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