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Inlandsurlauber schätzen Stau als größtes Risiko beim Reisen ein.

87% der Österreicher sind im vergangenen Jahr mindestens ein Mal innerhalb des eigenen Landes verreist. Neben der Schönheit der Natur und der angenehm kurzen Anfahrt ist dabei vor allem der hohe Sicherheitsstandard ein schlagkräftiges Argument. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Allianz Global Assistance (durchgeführt von Marketagent.com).
Am ehesten fürchten sich die Österreicher demnach vor Verspätungen und Staus (19,8%). Auch ein Einbruch zu Hause, während man weg ist, ist eventuell noch Thema (13%). Naturkatastrophen, Unfälle, Kriminalität oder Erkrankung während der Reise erwartet hingegen nicht einmal jeder zehnte Inlandstourist. Einen Terroranschlag bei einem Österreich-Urlaub kann sich sogar nur einer von 30 Befragten vorstellen.

Dem hohen subjektiven Sicherheitsgefühl entsprechend ist nur rund ein Viertel der Befragten bei Inlandsurlauben reiseversichert. Zu wenig, findet naturgemäß Christoph Heißenberger (Österreich-Geschäftsführer der AGA): „Unfälle oder Pannen sind auch hierzulande möglich.“ So gab es etwa 2016 in Österreichs Bergen 267 tödliche Unfälle und 7.213 Verletzte. Wer keine Reiseversicherung hat und einen alpinen Rettungseinsatz verursacht, muss mit durchschnittlich mehreren tausend Euro rechnen.

Männer reisen öfter

Die AGA hat noch mehr Details zum Inlandsurlaub abgefragt. So zeigt sich etwa, dass der Wiener Stephansdom bei den kulturellen Highlights top ist, gefolgt von Schönbrunn, dem Goldenen Dachl in Innsbruck und dem Wiener Prater.
Beliebtestes Reiseziel ist die Steiermark (22,3%) vor Salzburg (14,1%), Niederösterreich (12,6%) und Oberösterreich (11,6%). 88,3% aller Inlandsurlaube werden privat organisiert, 11,7% über ein Reisebüro oder einen Veranstalter.

Männer sind nicht nur bei Dienstreisen, sondern auch bei privaten Tagesausflügen deutlich öfter im Inland unterwegs (53,6%) als Frauen (38,9%). Wochenendausflüge machen eher jüngere Menschen, längere Urlaubsreisen eher die Älteren, bei Tagesausflügen liegen die Steirer und Kärntner (57,3%) an der Spitze.

02.02.2017 / red
Bildcredit: Verein Unser Stephansdom