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Touristen müssen im philippinischen Borocay draußen bleiben

 

Der philippinische Staatschef Rodrigo Duterte ist für Augenblicksentscheidungen bekannt. Nun will er ein Dekret ausfertigen, das den Tourismus im Inselparadies von Borocay für mindestens ein halbes Jahr still legt. Zum Schutz der Umwelt, wie es heißt. Aber auch zum Ärger der Tourismuswirtschaft, die nun um Einnahmen bangt.

Duterte hat den rund 500 Hotels auf der Inselgruppe vorgeworfen, ihre Abwässer ungeklärt ins Meer laufen zu lassen, wie der Standard berichtet. Die Schließung soll jetzt dazu genutzt werden, neue Abwasser- und Bewässerungssysteme zu bauen. In Feuchtgebieten errichtete Häuser sollen abgerissen werden. Mit der Durchsetzung der Schließung werden Polizei oder Armee beauftragt.

Bildcredit: Wikimedia