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Die Bergsteigerdörfer werden zehn Jahre alt

 

Das vom Österreichischen Alpenverein initiierte Tourismusprojekt Bergsteigerdörfer positionierte sich als Gegenpol zum Massentourismus. Ursprünglich nahmen 17 Gemeinden daran teil. Heute sind es 20. Angepeilt wird ein bescheidenes Wachstum auf 25. Auch Kooperationen mit Slowenien, Deutschland und Italien finden statt. Im Juli stößt Kreuth in Oberbayern zu der Initiative, im August Lunglarü in den Südtiroler Dolomiten

Die Aufnahmekriterien sind streng. Ganz vorne steht die Ruhe, die die betreffenden Orte ausstrahlen müssen. Auch muss etwa der alpine Landschaftscharakter gegeben sein und Eingriffe in die Landschaft, etwa durch Gesteinsabbau, sollten sich auf einem Minimal-Level befinden. Auch Zersiedelung, laute Verkehrsanbindungen und „intensivtouristische Wintersportanlagen“ sind deutliche Minuspunkte für sich bewerbende Dörfer.

Bildcredit: Hannes Schlosser