Skip to content. | Skip to navigation

Die European Travel Commission hat 2016 ein leichtes touristisches Wachstum vermerkt.


Die europäische Tourismusnachfrage steigt weiterhin und erweist sich trotz Sicherheitsfragen als beständig. Das erhob die European Travel Commission (ETC). Laut des aktuellen Berichts „Europäischer Tourismus - Trends und Aussichten“ meldete die Mehrheit an Destinationen ein gesundes Wachstum während der letzten Monate im Jahr 2016. Island bleibt weiterhin die Destination mit dem stärksten Wachstum (+40 Prozent), gefolgt von Zypern (+20 Prozent) und der Slowakei (+19 Prozent) aufgrund verbesserter Flugverbindungen und Besuchen außerhalb der Saison. Im Gegensatz dazu machen sich Sicherheitsfragen bei den Besucherzahlen in der Türkei (- 31 Prozent) und Belgien (- 14 Prozent) bemerkbar, während ein starker Schweizer Franken die Tourismusleistung der Schweiz geschwächt hat (- 2 Prozent).

Der europäische Reiseverkehr bleibt laut Statistik weiterhin stark von intraregionaler Nachfrage abhängig. Mehrere Destinationen meldeten ein zweistelliges Wachstum aus Deutschland und Frankreich, was auf stabile Wirtschaftsbedingungen in der Eurozone zurückzuführen sein soll. Russische Touristenströme verbesserten sich schrittweise und werden laut Annahme der ETC im Verlauf von 2017 mit Aufwertung des Rubels wachsen. Die Anzahl der US-amerikanischen Besucher in Europa stieg 2016 um 8 Prozent (etwa 27,4 Millionen), was nach ETC-Bericht einem starken Dollar zu verdanken ist, der die wirtschaftlichen Bedingungen sowie billige Flugpreise begünstigte. Insgesamt ist das chinesische Wachstum (+ 2 Prozent) im Vergleich zu 2015 zurückgegangen, da aufgrund von Sicherheitsfragen von Europareisen abgeraten wird.

 

 

08. 02. 2017 / red
Bildcredit: © 3d_generator / Fotolia