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So kennt man die Malediven: idyllische Sandstrände, türkisblaues Meer

 

Der Ausnahmezustand und seine Folgen.

 

Abdulla Yameen wird dieser Tage sehr viel Aufmerksamkeit zuteil. Dabei ist er „bloß“ Präsident eines kleinen Inselstaats, der sonst eher für Schlagzeilen sorgt, wenn über steigende Meeresspiegel berichtet wird. Am 5. Februar verhängte Yameen allerdings den Ausnahmezustand über sein Land, die Malediven. Zuvor war es zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Unterstützern der Opposition und der Polizei in der Hauptstadt Male gekommen.

Die Unruhen wurden durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs ausgelöst. Mehrere inhaftierte Oppositionspolitiker, darunter Ex-Präsident Mohamed Nasheed, sollten freigelassen und rehabilitiert werden, doch die Regierung unter Präsident Yameen weigerte sich das Urteil umzusetzen.

 

Reiseveranstalter gelassen

Die Auswirkungen der Unruhen auf den Tourismus des beliebten Luxus-Reiseziels im Indischen Ozean sind noch nicht abzusehen. Die Ausschreitungen blieben zunächst aber auf die Hauptstadt Male beschränkt. Auf der Homepage des österreichischen Außenamtes heißt es: "Da der Transfer in die Ferienanlagen im Regelfall direkt vom Flughafen erfolgt, ist ein Aufenthalt in Male nicht zwingend erforderlich. Es wird empfohlen, sich vor Reiseantritt über die aktuelle Sicherheitslage zu erkundigen.“

Die Reiseveranstalter sehen die Lage ebenfalls gelassen. Die Hauptinsel Male sei kein primäres Urlaubsziel. Auf den weiter entfernt liegenden Urlaubsinseln sei von den Unruhen nichts zu bemerken. Große Veranstalter wie TUI und DER Touristik sehen keinen Grund einen geplanten Malediven-Urlaub abzusagen.

Bildcredit: Adobe Stock