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Ungarische Fluglinie füllt Niki-Lücke.

 

Hierzulande ist die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Bisher war die Billig-Airline aus dem Nachbarland nicht auf Österreichs Flughäfen präsent. Doch das ändert sich nun.

Ab Juni 2018 stationiert Wizz Air drei ihrer Maschinen (ein Airbus A320 und zwei A321) am Flughafen Wien. Von dort aus werden 17 Verbindungen angeboten. Damit wird Österreich zum bereits 44. Land im Netzwerk des Billigfliegers. József Váradi, Chief Executive Officer von Wizz Air spricht von einem Investitionsvolumen von rund 330 Millionen US-Dollar, zudem sollen 120 neue Arbeitsplätze am neuen Standort geschaffen werden.

Wizz Air nutzt damit die Insolvenz von Air Berlin und Niki. Dementsprechend will man zunächst vor allem Strecken bedienen, die bisher von diesen Airlines angeflogen wurden. Bereits ab April verbindet Wizz Air Wien mit Danzig, Tuzla und Varna, im Juni folgen Bari, Malta, Rom, Valencia und Tel Aviv. Mit Ende des Jahres will Wizz Air dann 69 Flüge pro Woche von Wien aus absolvieren.

Buchbar sind Flüge von Wizz Air ausschließlich im Internet, da man weder mit GDS noch Reiseveranstalter zusammenarbeitet. Bis dato ist man mit diesem Kurs gut gefahren: Wizz Air zählt zu den schnellst wachsenden Fluglinien in Europa. 2017 konnten die Passagierzahlen um 24% von 22,7 auf 28,2 Millionen Passagiere gesteigert werden.

Bildcredit: Wikimedia